Besinnungsweg Egg - Elias Brügel

Der Weg vom Ortszentrum in Egg durch den Buchenwald hinauf zum Elias Brügel ist ein beliebter Spazierweg. Anlässlich der Maiandacht am 19. Mai gingen wir zum ersten Mal von der Kirche durch den Buchenwald zum Elias Brügel und der Straße entlang zurück. 8 Tafeln sind aufgestellt.

Ausgewählte Bibelverse aus dem Leben des alttestamentlichen Propheten Elija (1 Kön 17–19.21 und 2 Kön 1-2) in Zusammenhang gebracht mit Elias Brügel (1628 - 1635 Pfarrer in Egg, Pestzeit)und einem Zitat von Schriftstellern aus der heutigen Zeit, laden ein zum


und vielleicht auch neue Verhaltensweisen zu entdecken.

 

Die Zeit des Propheten Elija damals, die Zeit von Pfr. Elias Brügel und die heutige Zeit erzählen Geschichten von Zumutung und Herausforderung, von Verlassen-sein und Gemeinschaft, von Allein-sein und Beziehung, von Sieg und Niederlage, von Leidenschaft und Ausgebrannt-sein. Es sind Geschichten eines Menschen mit seinem Gott und die Geschichte Gottes mit den Menschen.

 

Sie sind menschlich so aktuell, dass sie auch heute noch gegenwärtig sind. Auch unser Leben ist ein dauerndes Hin und Her von Heil und Unheil, von Heilung und Erkrankung, von Wundern, die wir bestaunen, und von den Katastrophen, die wir nicht verstehen.

 

In allem aber, so sagen uns diese Geschichten: „Gott ist bei uns!“ manchmal verborgen und unbegreiflich.

Broschüre Besinnungsweg Egg - Elias Brügel

Eine Broschüre zu diesem Besinnungsweg liegt in der Pfarrkirche Egg und bei der Gedenkstätte Elias Brügel auf. Für eine Spende von € 1,50 sind wir dankbar.

Tafeln

Die wunderbare Zeit-vermehrung

Und er sah eine große Menge Volkes, 

die Menschen taten ihm leid,

und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes.

 

Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger:

Herr, schicke diese Leute fort, 

es ist schon spät, sie haben keine Zeit.

 

Gebt ihnen doch davon, so sagte er,

gebt ihnen doch von eurer Zeit!

 

Wir haben selber keine, fanden sie,

und was wir haben, dieses wenige, 

wie soll das reichen für so viele?

 

Doch war da einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht, zur Not, dazu zwei Viertelstunden.

 

Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, 

die fünf Termine, die sie hier hatten, die beiden Viertelstunden in die Hand.

Er blickte zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, 

dann ließ er austeilen die kostbare Zeit durch seine Jünger an die vielen Menschen.

 

Und siehe da: es reichte nun das wenige für alle.

Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit, das war nicht wenig.

 

Es wird berichtet, dass sie staunten.

Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei ihm.

 

Lothar Zenetti

Pfarramt Egg und Großdorf

6863 Egg, Pfarrhof 1

05512/2246, Fax -4

pfarre.egg@aon.at

pfarre.grossdorf@aon.at

 

Öffnungszeiten im Pfarrbüro:

Mittwoch, 14.00 - 16.00 Uhr

Freitag, 8.30 - 11.00 Uhr