Kreuz - Mühle 700

Hugo Mayer stellte im Herbst 2001 dieses Wegkreuz auf. Er wollte damit seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen für all das Gute und Schöne, das er in seinem Leben erfahren konnte. Er war u. a. auch Tourenwart und konnte von seinen vielen Bergtouren immer alle Bergkameraden gesund nach Hause bringen.

Das Kreuz und das Dach sind aus Lärchenholz. Sie stammen von einem südtiroler Zimmerermeister. Den Christuskorpus schnitzte Johann Nitz aus Lochau. Das Kreuz ist in einem Steinsockel verankert.

 

Metzler Gerda, Heimatkunde im Religionsunterricht. Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze in Egg. Religionspädagogische Akademie der Diözese Innsbruck, Stams.

Religionspädagogisches Institut der Diözese Feldkirch, 2002, Seite 66

Hugo Mayer erzählt:

 

„Es ist eigentlich eine einfache Begründung für das Zustandekommen:

… ich habe 25 Jahre als Obmann und 31 Jahre als Tourenwart im Alpenverein viele Touren begleitet, darunter 7 Viertausendergipfel in den Westalpen, viele Hochtouren in den Ostalpen und im Südtirol, 3 x Großglockner und Großvenediger, Ötztaler Wildspitze, 2 x Piz Buin, Zimba mit 50 Personen …

… ich habe eine Familie, die mir Freude bereitet - Edith und ich feiern in gut einem Jahr Diamantene Hochzeit (60) und können uns noch täglich am Leben erfreuen ...

… beruflich bin ich weitergekommen, 5 Jahr elterliche Metzgerei (wurde gebraucht), Externistenreifeprüfung, Aufstieg bis zum Oberstleutnant und als Beamter zum Regierungsrat …

… 15 Jahre lang habe ich bei Schwimmkurse 1600 Nichtschwimmern zu Schwimmern und 150 Schwimmer zu Rettungsschwimmern ausgebildet …

… als Alphirte war ich 25 Sommer auf Alpen und hatte das Glück, immer alle Tiere gut heimzubringen …

Dies alles ist wohl Grund genug, dem Hergott mit einem Wegkreuz zu danken. Das Kreuz stammt vom Bildhauer Johann Nitz aus Lochau. Es war gebürtiger Grödner und war 30 Jahre als Lehrer an der Schnitzerschule in München tätig.“

 

Pfarrblatt 1-2017

Ich brauche ein Stück Freiheit

In einer weiten, ebenen Landschaft

die Einheit und Frieden ausstrahlt,

auf einem Berg,

wo ich rund um mich Abgrund spüren,

wo ich scheinbar niemand mehr erreichen kann.

 

Gott begegnen können

im Nebel

der mich einhüllt,

der schwer auf mir lastet.

Als Bild für eine Leiderfahrung,

die eine tiefe Wunde hinterlässt,

ich fühle mich ausgenutzt, verletzt,

Angst macht sich breit,

und ich ziehe mich immer tiefer und weiter in den dichten Nebel zurück.

 

Gott begegnen können

im Löwenzahn,

der wachsen will,

selbst den dicken Asphalt durchbrechen kann,

und Knospen und Blüten treibt.

Als Symbol für mich,

dass es trotz aller Leiderfahrung,

trotz aller Hoffnungslosigkeit

Hoffnung gibt.

Dann, wenn ich mich auf den Weg mache

mit meiner Enttäuschung,

mit meiner Verwundung,

um Neues zu wagen,

um Versöhnung wachsen zu lassen.

 

Tage der Stille 1988/89

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