Stangstatt - Kapelle

Die Kapelle wurde 1922 erbaut zum Dank, dass der Vater von 6 kleinen Kindern wieder heil aus dem Krieg zurückgekommen ist.

Tafel in der Kapelle

 

Ewig bleibt uns der Schreckenstag der 1. August 1914 in Erinnerung. Es war der Tag, an dem der fürchterliche Weltkrieg entbrannte. Wie noch viele andere, so musste auch der

Stifter dieser Kapelle hinaus ins Feld, um zu kämpfen für Gott, Kaiser und Vaterland. Er musste mit schwerem Herzen Abschied nehmen von seiner Frau und sechs unmündigen Kindern. In heißer Karpaten-Schlacht, schwer verwundet, dachte er an die Heimat, an Weib und Kinder, ob ich sie alle weder sehe?. Der lieben Gottesmutter und dem heiligsten Herzen Jesu zu Ehren, und zum Dank für die glückliche Rückkehr in die Heimat, stiftete und erbauter unterzeichneter nebst Familie diese Kapelle.

 

O Wanderer, wenn Du diesen Ort besuchst,

so vergiss auch diejenigen nicht,

welche ihr Leben fürs Vaterland lassen mussten, und ihre Lieben,

und die teure Heimat nicht mehr sahen.

Es ist nicht immer Frühling, wenn die Sonne lacht.

Und schätzt man sich oft schon glücklich, so kann sichs ändern über Nacht.

 

Josef Meusburger, Kaufer

Anna Katharina Meusburger geb. Dür

Kinder Adolf, Robert, Ernst, Ilga, Maria, Tusnelda

Die wunderbare Zeit-vermehrung

Und er sah eine große Menge Volkes, 

die Menschen taten ihm leid,

und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes.

 

Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger:

Herr, schicke diese Leute fort, 

es ist schon spät, sie haben keine Zeit.

 

Gebt ihnen doch davon, so sagte er,

gebt ihnen doch von eurer Zeit!

 

Wir haben selber keine, fanden sie,

und was wir haben, dieses wenige, 

wie soll das reichen für so viele?

 

Doch war da einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht, zur Not, dazu zwei Viertelstunden.

 

Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, 

die fünf Termine, die sie hier hatten, die beiden Viertelstunden in die Hand.

Er blickte zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, 

dann ließ er austeilen die kostbare Zeit durch seine Jünger an die vielen Menschen.

 

Und siehe da: es reichte nun das wenige für alle.

Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit, das war nicht wenig.

 

Es wird berichtet, dass sie staunten.

Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei ihm.

 

Lothar Zenetti

Pfarramt Egg und Großdorf

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