Gipfelkreuze

Bullersch


Hohe Kirche


Hoher Ifen


Sienspitze


Stongerhöhe


Als Dank für 25 Jahre unfallfreies Bergsteigen mit dem Alpenverein Egg (unter Obmann Hugo Mayer) wurde 1983 ein Kreuz aufgestellt.

Die Christusfigur stammt von Johann Nitz, Lochau (gebürtig aus Gröden). Er unterrichtete 30 Jahre an der Schnitzschule in München. Johann Nitz war oberschenkelamputiert (Kriegsverletzung). Beim Land wurde angesucht, ihn mit dem Hubschrauber hinaufzubringen – das wurde genehmigt und vom Land bezahlt. Es sei der schönste

Tag in seinem Leben gewesen.

Bei der Einweihung waren über 1000 Leute.

2002 wurde das Kreuz renoviert und überdacht.

 

Bericht von Hugo Mayer, 2015

Tristenkopf

Als Dank für 30 Jahre unfallfreies Bergsteigen mit dem Alpenverein Egg (unter Obmann Hugo Mayer) wurde 1988 auf dem Tristenkopf ein Kreuz aufgestellt.

Leopold Riezler, Bühel, machte die Holzarbeit. Er war krebskrank, hatte eine gute Phase und meinte, den Krebs überstanden zu haben. Ein halbes Jahr später ist er gestorben.

 

Inschrift: Gott sei Lob, Preis und Dank.

 

Bericht von Hugo Mayer, 2015

Winterstaude


1. Kreuz 1950

Der Vater von Hugo Mayer wurde im Krieg vermisst. Hugo versprach 1945 (als 12jähriger), ein Kreuz auf der Winterstaude aufzustellen, wenn der Vater gesund nach Hause kommt. 1950 wurde dieses Versprechen verwirklicht.

Von der Niedere bis Bullersch stand damals kein Kreuz, das Kreuz auf der Winterstaude war das erste Gipfelkreuz auf diesem Höhenzug.

Das Kreuz wurde mithilfe von Flatzo-Buobo (Artur und Alfons) und Hugos Bruder Walter Mayer aufgestellt. Die Christkönig-Figur hat P. Peter Paul Mayer (Bruder von Hugo) geschnitzt.

1960 wurde das Kreuz von einem Blitz zerstört. Die Christusfigur hat Hugo Mayer bei sich zu Hause.

 

2. Kreuz 1960

1960 wurde auf Initiative von Hugo Mayer ein neues Kreuz aufgestellt. Rudl Comper hat den Sockel gemauert. Über die Alpe Sawender (heute nicht mehr bewirtschaftet) wurde das Kreuz hinaufgetragen.

Inschrift: Gott schütze meine Heimat.

Kreuzeinweihung 1960 - P. Peter Paul Mayer

Dieses Kreuz war 2015 noch in einem guten Zustand.

 

Bericht von Hugo Mayer, 2015

Die wunderbare Zeit-vermehrung

Und er sah eine große Menge Volkes, 

die Menschen taten ihm leid,

und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes.

 

Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger:

Herr, schicke diese Leute fort, 

es ist schon spät, sie haben keine Zeit.

 

Gebt ihnen doch davon, so sagte er,

gebt ihnen doch von eurer Zeit!

 

Wir haben selber keine, fanden sie,

und was wir haben, dieses wenige, 

wie soll das reichen für so viele?

 

Doch war da einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht, zur Not, dazu zwei Viertelstunden.

 

Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, 

die fünf Termine, die sie hier hatten, die beiden Viertelstunden in die Hand.

Er blickte zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, 

dann ließ er austeilen die kostbare Zeit durch seine Jünger an die vielen Menschen.

 

Und siehe da: es reichte nun das wenige für alle.

Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit, das war nicht wenig.

 

Es wird berichtet, dass sie staunten.

Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei ihm.

 

Lothar Zenetti

Pfarramt Egg und Großdorf

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