Fohren 742 - Kreuz

Ferdinand Vonach hat während der Zeit der Staumauer des Kopsstausees dort gearbeitet. Als die Mauer fertig gestellt war, wurden die Unterkünfte der Arbeiter abgebrochen und er durfte alles mitnehmen, was er brauchen konnte. Dabei war auch das Wegkreuz, das jetzt im Fohren 742 steht. Das war zwischen 1966 und 1968.

Das Wegekreuz könnte aber schon vor Beginn des Baues der Staumauer dort oben gestanden sein und könnte wesentlich älter sein. Das konnte bisher nicht herausgefunden werden.

Die wunderbare Zeit-vermehrung

Und er sah eine große Menge Volkes, 

die Menschen taten ihm leid,

und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes.

 

Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger:

Herr, schicke diese Leute fort, 

es ist schon spät, sie haben keine Zeit.

 

Gebt ihnen doch davon, so sagte er,

gebt ihnen doch von eurer Zeit!

 

Wir haben selber keine, fanden sie,

und was wir haben, dieses wenige, 

wie soll das reichen für so viele?

 

Doch war da einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht, zur Not, dazu zwei Viertelstunden.

 

Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, 

die fünf Termine, die sie hier hatten, die beiden Viertelstunden in die Hand.

Er blickte zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, 

dann ließ er austeilen die kostbare Zeit durch seine Jünger an die vielen Menschen.

 

Und siehe da: es reichte nun das wenige für alle.

Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit, das war nicht wenig.

 

Es wird berichtet, dass sie staunten.

Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei ihm.

 

Lothar Zenetti

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