Kreuz - Hinteregg 281

Im Frühjahr 2011 wurde das Wegkreuz in Hinteregg durch einen Sturm zu Boden gedrückt. Grund war die Materialermüdung der Halterung, an dem das Kreuz angemacht und mit dem Stein verbunden war. Dieser Stein mit der Halterung dürfte auch schon viele Jahrzehnte alt gewesen sein.

Wie es in verschiedenen Weilern einen Ort als Zeichen des Zusammenlebens gibt, war es bei uns in Hinteregg ein Wegkreuz. Auf Grund der Jahreszahlen, welche auf dem Kreuz vermerkt sind, dürfte das Kreuz 1832 in Hinteregg errichtet worden sein.

Weiter Jahreszahlen von 1879 / 1901 dürften auf den Neuerstellung deuten.

Laut Aussage von Ludwig Feurstein von Hinteregg 109 war das Kreuz lt. Überlieferung vor dem Haus der Familie Metzler 110 gestanden.

1901 dürfte dann das Kreuz in den "Schluh" am Eingang zur Parzelle Hinteregg rechts der Straße verlegt worden sein. 1965 wurde die Straße nach Hinteregg verbreitert. Daher musste das Kreuz neuerdings verlegt werden und ist dann auf das Grundstück von Leo Meusburger situiert worden. Durch den Neubau des Hauses von Armin Meusburger 1983 wurde das Kreuz neu errichtet und auf diesem Grundstück am 17.6.1984 durch Pfarrer Ulrich Haag gesegnet. Für die Kosten für die Errichtung des Kreuzes sind die Bewohner von Hinteregg aufgekommen. Es sei hier noch erwähnt, dass der Korpus des Kreuzes von Frau Barbara Meusburger, Hinteregg 105, spendiert worden ist. Leider konnte sie die Segnung des Kreuzes nicht mehr miterleben.

Wie bereits erwähnt wurde das Kreuz im Frühjahr 2011 bei einem Sturm niedergedrückt. Im Verlauf des Jahres 2011/2012 wurde zwischendurch wieder mal nach der Errichtung des Kreuzes gefragt.

Im Herbst 2016 wurde wieder ein Anlauf genommen und im April 2017 aufgestellt.

Die Jahreszahlen 1832 / 1879 / 1901 /1965 / 1983 / 2017 sind wieder auf der Rückseite angeführt.

 

An Pfingsten 2019 - Tag der Blasmusik - wurde das Kreuz aus Anlass des Besuches des Musikvereins Großdorf im Weiler Hinteregg von Pfr. Friedl Kaufmann und Bischof Benno Elbs gesegnet.

Und doch ….

Und doch gehst du ab, du fehlst.

Eine Lücke ist spürbar.

Und wenn sich auch alle noch so bemühen,

jeder guten Willens ist und alles und jedes tun.

Du fehlst.

Nicht, dass nur deine Arbeit fehlt,

nicht, dass der Lauf der Dinge nicht weitergehen würde,

nein, alles geht seinen Lauf.

Es gibt Menschen, die sagen "jeder ist ersetzbar".

Und doch ….

Wir erleben, wir spüren es,

DU fehlst,

denn DU bist nicht ersetzbar,

auswechselbar.

Denn DU bist einmalig.

 

Peter Feichtinger

Pfarramt Egg und Großdorf

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