Kreuz - Bruggan 1015

Kreuz

 

gefasst von Wendelin Hammerer

 

Heimkehr aus dem 2. Weltkrieg

 

Herbert Helbock kümmerte sich - in Erinnerung an seine eigene gesunde Rückkehr aus dem 2. Weltkrieg - um dieses Kreuz. Er übernahm das Grundstück mit dem Wegkreuz von „Nägeles Margreth“, die dieses sehr alte Wegkreuz näher zum Wohnhaus versetzten ließ.

Es ist ein mächtiges Kreuz mit einem breiten Schindeldach und einem geschnitzten und gefassten Christuskorpus von Wendelin Hammerer, Großdorf. Über dem Christuskorpus ist eine Tafel mit der Inschrift „I.N.R.I.“ angebracht. Dies ist die Abkürzung für Jesus Nazarenus Rex Judaeorum (Jesus von Nazareth, König der Juden). Auf Grund von Kanalisierungsarbeiten 1988 war eine neuerliche Standortveränderung notwendig. Heute steht es etwas abseits und lädt zum Verweilen ein.

 

Metzler Gerda, Heimatkunde im Religionsunterricht. Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze in Egg.

Religionspädagogische Akademie der Diözese Innsbruck, Stams. Religionspädagogisches Institut der Diözese Feldkirch, 2002, Seite 59

Pfarramt Egg und Großdorf

6863 Egg, Pfarrhof 1

05512/2246, Fax -4

pfarre.egg@aon.at

pfarre.grossdorf@aon.at

 

Öffnungszeiten im Pfarrbüro:

Dienstag, 15.00 - 18.00 Uhr

Freitag, 8.30 - 11.00 Uhr

Die Hirten

Sie sind erschrocken.

Sie hören, staunen.

Gehen hin nach Betlehem.

Dort stehen sie

mit großen Augen

und mit kleiner Logik.

Sie schauen in das Kind hinein, hindurch, so lange,

bis sie den Erlöser sehen.

Sie finden ihn.

In den Windeln eingehüllt.

Den Herrn der Welt.

Was mussten sie für Augen haben!

Sie beugen sich und finden Wahrheit.

Sie bücken sich und anerkennen,

was nicht durch sie entstand,

sie schauen nicht hin und her,

sie schauen einfach tief,

ein kleines Kind,

Retter der Welt.

Sie brauchen nicht gescheite Worte.

Es war genug für Hirten,

zu stehen vor der Krippe

und gehört zu haben,

das Heil ist da.

Ihre Augen fliehen nicht ins Unsichtbare.

Sie schauen hin

und sehen alles.

Sie schauen in die Augen eines Kindes

und loben Gott für dieses Heil.

Sie tanzen heim.

Sie sind gewiss: Er ist's.

 

Martin Gutl