P. Pio - oberhalb vom Elias Brügel

Mit Anton Köb führte Gertrud Geser dieses Gespräch:

 

Du hast an verschiedenen Orten kleine Andachtsstätten geschaffen, aus welchem Beweggrund, bzw. Anlass?

 

Wir gingen früher auf manche Wallfahrte, z.B. Bruder Klaus, Lourdes… Da habe ich gedacht, dass wir nicht so weit fahren müssen und darum diese Bilder aufgehängt, um dorthin kleine Wallfahrten machen zu können.

 

Z.B. das Bild von Bruder Klaus von der Flüe an einem Baum beim Elias Brügel.

 

Das Anliegen war die Bitte um einen guten Schutz für unsere Familie.

 

Den Waldweg weiter hinauf im Zwinghof hängt ein Bild von Pater Pio an einem Baum.

 

In dieser Gegend war ich oft bei Holzarbeiten. Das Bild habe ich aus Dankbarkeit für den guten Schutz bei diesen Arbeiten angebracht, auch mit der Bitte, dass es so bleiben möge.

 

Weiter oben in Klöslars Hölzele finden wir Kreuz und Marienbild im Heuzimmer von Fam.

Geiger. 

 

Das soll Wanderer zum Innehalten anregen und zu einem stillen Gebet einladen.

 

Am Weg vom Stadel in die Junkerau hängt am Baum ein Bild der Lourdesmadonna.

 

Darum hat mich meine Schwester Hedwig gebeten, die in Kohlgrub wohnte und fast täglich mit ihrer Nachbarin Rosa Wackerle mit ihren Anliegen dorthin gepilgert ist.

 

Und wer hat diese schönen Bilder gemalt?

 

Das war unsere heimische Künstlerin Elisabeth Rehm vom Großdorf.

 

Das Bildstöckle neben eurem Haus birgt eine Muttergottesstatue.

 

Der Muttergottes habe ich versprochen, wenn ich die Kaminkehrer-Meisterprüfung bestehe, werde ich ihr ein Bildstöckle aufstellen.

 

An der Außenfassade eures Hauses im Giebel ist eine Herz-Jesu-Figur mit zwei

Engeln.

 

Die habe ich von einer alten Frau geschenkt bekommen, die damit nichts anzufangen wusste und sie auch nicht auf den Müll werfen wollte.

 

Danke für die interessanten Informationen.

 

Die wunderbare Zeit-vermehrung

Und er sah eine große Menge Volkes, 

die Menschen taten ihm leid,

und er redete zu ihnen von der unwiderstehlichen Liebe Gottes.

 

Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger:

Herr, schicke diese Leute fort, 

es ist schon spät, sie haben keine Zeit.

 

Gebt ihnen doch davon, so sagte er,

gebt ihnen doch von eurer Zeit!

 

Wir haben selber keine, fanden sie,

und was wir haben, dieses wenige, 

wie soll das reichen für so viele?

 

Doch war da einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht, zur Not, dazu zwei Viertelstunden.

 

Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, 

die fünf Termine, die sie hier hatten, die beiden Viertelstunden in die Hand.

Er blickte zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, 

dann ließ er austeilen die kostbare Zeit durch seine Jünger an die vielen Menschen.

 

Und siehe da: es reichte nun das wenige für alle.

Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit dem, was übrig war an Zeit, das war nicht wenig.

 

Es wird berichtet, dass sie staunten.

Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei ihm.

 

Lothar Zenetti

Pfarramt Egg und Großdorf

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