Gott feiern ganz nah

Sakramente sind Orte der Gottesbegegnung: Gott teilt sich den Menschen mit, ist ihnen erneuernd, heilend und befreiend nahe. Das ist die Grunderfahrung des christlichen Glaubens, wie ihn uns die Heilige Schrift bezeugt. Darum ist Jesus Christus selbst das „Ursakrament“: In seinem Reden und Handeln, in den verschiedenen Begegnungen mit Menschen in verschiedenen Situationen wird Gottes befreiendes Handeln durch ihn greifbar, spürbar und erfahrbar.

Unsere kirchliche Tradition kennt sieben Sakramente, die uns von Jesus geschenkt wurden. In diesen sieben Sakramenten setzt sich Jesu Heilswirken auch heute fort und spricht uns in verschiedenen Lebenssituationen ganz besonders an. Sieben ist die Zahl der Fülle. In den sieben Sakramenten ist uns die Fülle des Heiles geschenkt, das Jesus gewirkt hat.

Sakramente sind Höhepunkte in unserem christlichen Leben und bauen auch auf einer spirituellen Grundhaltung auf. Das persönliche Gebet oder das Beten in der Familie oder in anderen Gemeinschaften, das Lesen und Bedenken der Heiligen Schrift, das Reden über unseren christlichen Glauben und die Auseinandersetzung damit spielen darum ebenfalls eine wichtige Rolle im Glaubensleben.

Letztendlich geht es immer wieder darum, den roten Faden der Heilsgeschichte Gottes auch für das eigene Leben aufzunehmen. Aus diesem Zuspruch, dieser Kraftquelle leben zu dürfen, das ist ein großartiges Geschenk Gottes!

   Taufe                             Kommunion                 Krankensalbung                      Ehe

                        Firmung                        Versöhnung                     Priesterweihe

 

Die Symbole der 7 Sakramente - im Bogen in der Pfarrkirche Egg - St. Nikolaus

Bis ich einen traf ...

Ich weinte,

weil ich keine Schuhe hatte

bis ich einen traf,

der keine Beine hatte.

 

Ich schimpfte,

weil ich keinen Fernseher hatte

bis ich einen traf,

der blind war.

 

Ich knurrte,

weil das Essen nicht fertig war

bis ich einen traf,

der am Verhungern war.

 

Ich weigerte mich

für andere zu arbeiten

bis ich einen traf,

der für andere litt.

 

Ich heulte,

weil ich Zahnweh hatte

bis ich einen traf,

der gefoltert wurde.

 

Ich sträubte mich,

mein Kreuz zu tragen

bis ich einen traf,

der daran starb.

 

Ich weigerte mich,

JA zu sagen

bis ich einen traf,

der mich voll bejahte.

 

Rupert Federsel

Pfarramt Egg und Großdorf

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